Wieder war es Leo, der mit der Entwicklung des elektrischen Basses einen entscheidenden Impuls setzte und den Kontrabassisten ein Instrument vorstellte, das deutlich handlicher, leichter zu transportieren und problemlos elektrisch verstärkbar war. Im Vergleich zum klassischen Kontrabass bot der Elektrobass eine wesentlich höhere Flexibilität im Einsatz und ließ sich klanglich deutlich besser mit der E-Gitarre kombinieren, was zu einem homogeneren Gesamtklangbild in Bands führte. Dieser neue Sound inspirierte Bassisten weltweit und führte dazu, dass verstärkt experimentiert und neue Spieltechniken entwickelt wurden. Dadurch rückte der Bassist zunehmend aus der reinen Begleitfunktion in eine prägnantere, musikalisch aktivere Rolle, die ihn auch stärker ins Rampenlicht stellte, wie beispielhaft bei Künstlern wie Mark King, Stanley Clarke, Victor Wooten oder Marcus Miller zu sehen ist. Grundsätzlich unterscheidet man bei E-Bässen zwischen Solidbody-Instrumenten mit massivem Korpus, die den größten Marktanteil ausmachen, und Hollowbody-Bässen mit teilakustischer Konstruktion. Für die Korpusse von Maybach Bässen werden ausgewählte Tonhölzer wie europäische Mondfichte aus Italien oder der Schweiz, amerikanische Roterle sowie Okoumé verwendet, während Paulownia insbesondere für besonders leichte Instrumente eingesetzt wird.